Gartentor – Das Gesicht des Gartens

Ein schicker Vorgarten ist das Aushängeschild eines Grundstücks. Besitzer eines Eigenheims hegen und pflegen ihn, schon der Nachbarn zuliebe. Schließlich möchte man nicht ins Gerede garden-gate-500173_640kommen. Aber auch des eigenen Anspruches wegen, sich selbst und Vorübergehenden einen schönen Anblick zu gewähren. Untrennbar verbunden mit dem Eindruck eines Grundstücks ist dessen Umzäunung, mindestens die vordere.

Wer sich auch beim Thema Zaun Mühe gibt sein Grundstück hübsch zu gestalten, wird dies bei dem Gartentor natürlich auch tun. Verwilderte Grundstücke, bei denen sich niemand um den Bewuchs kümmert, haben auch niemanden der Gartentor und Zaun instand hält. Gleiches gilt natürlich auch für Kleingärten.

Die Gartentür in Kleingärten

Das Bundeskleingartengesetz hat manche Regelungen festgeschrieben, die auch Art und Höhe von einem Gartentor betreffen. So darf grundsätzlich die vordere Abgrenzung eines Gartens, der in einer Kleingartenanlage liegt, nicht höher als 1,25 Meter sein. Das gilt auch für das Gartentor. Der Sinn dieser Bestimmung ist, dass Kleingärten grundsätzlich als öffentliches Grün gelten und dieses Grün auch von Spaziergängern gesehen werden soll.

Das viele sich nicht daran halten, ist in manchen Anlagen zu sehen. Es ist Aufgabe der Gartenvorstände und der Bezirksverbände der Kleingärtner, das Bundeskleingartengesetz durchzusetzen. Praktisch funktioniert das so, dass spätestens bei der Übergabe eines Kleingartens an einen neuen Besitzer Auflagen zur Änderung erteilt werden.

Briefkasten und Gartentür

Jeder möchte Post bekommen. Jedenfalls fast jeder. Also muss ein Briefkasten her. Dieser muss natürlich in der Nähe der Gartentür angebaut sein. Das hat zur Folge, dass beides zueinanderpassen muss. Wer in einem Einfamilienhaus eine neue Zaunanlage erbaut, kann den Briefkasten in oder neben der Gartentür integrieren lassen. Firmen, die teilindustriell Gartentüren und Zäune fertigen, bieten solche Lösungen an. Teilindustriell bedeutet, dass Ausmaß und Montage der Gartentür und des Zaunes vor Ort passieren, die Herstellung jedoch als Massenfertigung. Der Bauherr kann aus Katalogen die entsprechenden Varianten von Briefkästen und Gartentüren wählen.

Wer durch Gartenanlagen spaziert, kann die unterschiedlichsten Formen von Briefkästen an Gartentüren finden. Vom einfachen Holzkasten mit Schlitz bis zu Edelstahlausführungen. Wobei Edelstahlbriefkästen den Vorteil haben, dass sie heutzutage preiswert sind und dauerhaft. Und eine Gartentür mit einem integrierten Briefkasten sieht auch noch gut aus. Immer häufiger werden amerikanische Mailboxen verwendet. Sie sind geräumig, der Briefeinwurf ist leicht möglich.

Und es ist für den Besitzer jederzeit zu erkennen, dass Post angekommen ist. Allerdings lassen sie sich nicht in eine Gartentür integrieren, sie müssen daneben angebaut werden. Am interessantesten sind Eigenkonstruktionen. Ein Plexiglasgehäuse neben der Gartentür mit Briefeinwurf, ein umgebautes Vogelhäuschen, oder einfach nur ein Schlitz in der Gartentür aus Vollmaterial erfüllen ihren Zweck. Sie zeigen Individualität und Einfallsreichtum des Besitzers.

Gartentüren müssen, wie die übrige Umfriedung auch, regelmäßig gewartet werden. Eine Metalltür muss alle paar Jahre von lockerer Farbe befreit und neu gestrichen werden. Eine Holztür regelmäßig mit Holzschutz behandelt und lasiert. Bei Gartentüren aus Aluminium oder Edelstahl ist das anders. Allerdings passen diese nicht, jedenfalls optisch, zu einem Garten. Auch die regelmäßige Pflege des Schlosses der Gartentür ist für ihre dauerhafte Funktionsfähigkeit unerlässlich. Schließzylinder sollten regelmäßig mit Silikonöl behandelt werden. Die Schließzunge mit Fett. Fett gehört auch an die Angeln der Gartentür, sonst quietscht diese irgendwann.